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Tag 23 - wie wir denken

 

 

Wir denken.

 

Im Durchschnitt  pro Tag  zwischen 30.000 und 60.000 Gedanken.

 

 

72 %  dieser Gedanken sind unbewusst, flüchtig, unbedeutend, wirken aber dennoch auf uns.

25 % sind negative Gedanken

3% unserer Gedanken sind positiv - das ist tatsächlich sehr wenig!

 

Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns darin üben unsere Gedanken bewusst wahrzunehmen, um sie in eine positive Richtung zu lenken.

 

Denn jeder Gedanke wirkt auf unsere Emotionen und auf unsere Körperzellen.

 

Wie bemerken wir, dass wir gerade nicht positiv denken?

Indem wir unsere Emotionen beobachten.

Fühlen wir uns emotional nicht gut, dann ist es an der Zeit im selben Moment unsere Gedanken zu überprüfen.

 

Ertappen wir uns dann dabei, einen negativen Gedanken gedacht zu haben, können wir uns zum Beispiel gleich fragen: "Ist das wahr?"

 

Ganz oft ist die Antwort auf diese spontane Frage, "Nein", oder "Ich bin nicht sicher"

 

Allein diese kurze Antwort, die wir uns selbst geben, kann unser Gefühl sofort wieder in eine bessere Richtung lenken. 

Denn wir erzählen uns jeden Tag sehr viele Geschichten. 

Geschichten die wir uns dann glauben und uns deshalb schlecht fühlen. Obwohl sie oft nicht wahr sind.

 

Ist die Antwort auf die Frage, ob ein Gedanke der mir Kummer oder Stress bereitet, wahr ist, aber ein klares "Ja", dann gibt es auch hier Möglichkeiten seine Wirkung abzuschwächen.

 

Ein wahrer Gedanke der uns stresst oder traurig macht führt oft dazu, dass er immer wieder kommt und in unserem Kopf Karussell fährt.

 

Er wird lästig und tanzt förmlich um uns herum wie ein kleiner Zwerg der an unserem Ärmel zupft.

 

Es kann helfen, sich diesen Zwerg bildlich vorzustellen, ihn an der Hand zu nehmen und ihm einen bequemen Platz außerhalb deiner Sichtweite anzubieten. Im Abstellraum, im Keller, in der Garage, vor der Türe.

Stell dir vor zu führst ihn an der Hand liebevoll hinaus und zeigst ihm ein gemütliches Plätzchen an dem er sich ausruhen kann. Der Zwerg, vom vielen Herumhopsen schon ganz müde, ist dir auch dankbar dafür, nimmt sein weiches Kissen unter dem Arm hervor, das er immer mit sich herumträgt und legt sich freiwillig nieder und schläft sofort ein.

 

Werde dir dann bewusst, dass dein Gedanke, der dich davor noch gequält hat, jetzt Pause macht und du dich anderen Gedanken widmen kannst.

Denke bewusst an Dinge die im Moment in Ordnung sind in deinem Leben und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Atme ein paar Mal tief ein und aus und nimm den Boden unter deinen Füßen wahr. 

 

Sei dir immer bewusst, dass DU der "Chef" deiner Gedanken bist, nicht umgekehrt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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