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Tag 2 - über die Geduld

 

Nachdem ich Euch gestern einen ganz besonderen Mann vorgestellt habe, möchte ich heute von einer ebenso interessanten Frau schreiben.

 

Auch sie hätte ich so gern getroffen, aber leider ist sie schon 2004 verstorben.

Sie hat uns viele wertvolle Gedanken hinterlassen.

 

Ihr Name war Elisabeth Kübler-Ross.

 

Geboren in der Schweiz als "Drillingskind" und später als Ärztin in die USA ausgewandert, war sie die Begründerin der ersten Hospizbewegung in Amerika.

 

Ihr Buch "Geborgen im Leben" hat mich viele Jahre meines Lebens in meiner Handtasche begleitet. 

Heute ist es schon recht unansehnlich. Der Einband abgegriffen und die Seiten gewölbt vom vielen Blättern. Es ist ein "offenes" Buch geworden mit der Zeit.

 

Wenn ich die vielen darin unterstrichenen Zeilen lese, berührt es mich immer wieder auf Neue.

Es ist schwer für mich die EINE Lieblings-Stelle herauszuschreiben, weil es so viele davon gibt.  

Für diesen 2. Adventeintrag habe ich mich für eine Stelle aus dem Kapitel "Geduld" entschieden.

 

Zitat: "Dem Universum geht es darum, wer Sie sind, und es wird, auf welche Weise und zu welcher Zeit auch immer, das in ihr Leben hineinbringen, was Sie brauchen, um die Person zu werden, die Sie sein sollen. Der Schlüssel dazu ist Vertrauen zu haben - und Geduld".

 

Sie meint damit, dass wir es uns leisten können, ein bisschen locker zu lassen und dem Leben dadurch erlauben, sich langsam zu entfalten.

 

Wir werden ja auch nicht gerne durch den Tag geschubst, angetrieben, gegen unseren Rhythmus.

So möchte auch unser Leben in der ihm eigenen Geschwindigkeit fließen dürfen.

 

Ich denke, wir können darauf vertrauen, dass die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt kommen werden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Valentina (Dienstag, 03 Dezember 2019 18:36)

    So schön! Danke für die Erinnerung (-: